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Bewerbungen --- Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Online-Bewerbung, schriftliche Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Lebenslauf, Zeugnisse, Bewerbungsfoto

Studienabgänger, Berufsanfänger, Erstbewerber ... Fragen, Tipps, Informationen

Als Copyshop mitten in der Universität Hamburg haben wir viel mit Studienabgängern zu tun, die ihre erste Bewerbung schreiben. Dabei tauchen viele Fragen auf und es werden auch viele Fehler aus Unwissenheit gemacht. Damit Dir nicht die gleichen Fehler passieren und Du sofort einen roten Faden durch die Jobsuche hast, schreibe ich hier diese Seite.

Mein Name ist Corinna Hengevoß und ich habe einen langen Berufsweg hinter mir. Am Anfang habe ich ein Diplom als Volkswirtin gemacht und dann zahlreiche Bewerbungen geschrieben. Es hat sage und schreibe ein dreiviertel Jahr gedauert, bis ich endlich meine erste Anstellung hatte. Und das war ein Job, der nichts mit Volkswirtschaft zu tun hatte. Ich fing an als Programmiererin in einer Bank, bei der ich erst einmal in die Programmierung eingewiesen wurde, denn davon hatte ich bis zu dem Zeitpunkt nicht die geringste Ahnung. Wenn es Dir also genauso ergehen sollte, dass Du keine Anstellung in dem Beruf bekommst, den Du erlernt hast, dann hab den Mut und mache etwas anderes, wenn Dir etwas geboten wird. Aber für Deine Bewerbungen kannst Du Dich an Deiner Berufsausbildung orientieren und Dich auf Ausschreibungen bewerben, die möglichst nahe an Deinem Kenntnisstand liegen.


Unsere Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung sind in folgende Abschnitte gegliedert:


bewerbungsschreiben

Der Ablauf einer Bewerbung

Die Onlinebewerbung

Die schriftliche Bewerbung

Das Vorstellungsgespräch



Was zu einer Bewerbung gehört

Das Bewerbungsfoto

Der Lebenslauf

Die Zeugniskopien

Das Anschreiben im Wortlauf auf die Ausschreibung zugeschnitten


Der Ablauf einer Bewerbung --- die Besetzung einer Stelle:


Zunächst ist in einer Firma eine Stelle vakant und der Personalchef formuliert eine Annonce. Auf diese Annance bewerben sich zahlreiche Interessenten. Wenn das alles Bewerbungen auf Papier wären, dann würde sein Schreibtisch ganz schön voll damit. Zum Glück gibt es die Möglichkeit der Online Bewerbung. Diese dient der ersten Kontaktaufnahme und dem ersten Überblick. Auf diese Weise kann der Personalchef schon einige Bewerber in die engere Wahl ziehen, ohne vorher unter Papierbergen begraben worden zu sein. Diese Bewerber fordert er dann auf ihre Unterlagen schriftlich einzureichen, oder er lädt sie zu einem Vorstellungsgespräch ein, bei dem sie ihre Unterlagen mitbringen sollen. Aus den schriftlichen Unterlagen und dem Vorstellungsgespräch bildet sich der Personalchef einen Eindruck der Kandidaten und wählt den bestgeeigneten für den Job aus. So oder ähnlich ist der Ablauf einer Bewerbung.


Die Online-Bewerbung:


Am besten wird Deine Bewerbung, wenn Du Dir einfach vorstellst, Du wärest der Personalchef und Du müßtest die Auswahl unter mehreren 100 Bewerbungen treffen. Wie wäre das wohl für Dich am angenehmsten? Das ist ein mächtiges Stück Arbeit, zahlreiche Bewerbungsschreiben zu lesen, Lebensläufe und Zeugnisse anzuschauen. Bei mehreren 100 Bewerbungen, wie es durchaus üblich ist bei Ausschreibungen großer Firmen, bleiben nur wenige Minuten pro Bewerbung.

Dein Auftritt vor den Augen des Personalchefs muß also schnell die wesentlichen Fakten Deiner Bewerbung im Überblick zeigen.

Am Besten geht das, wenn die Datei klein ist und daher schnell geöffnet und durchgescrollt werden kann. Wohl gemerkt, auch in einer kleinen Datei können zahlreiche Dokumente enthalten sein. Es kommt dabei vor allem auf einen technisch perfekten high-tech Scan an, der so klar wie möglich am Bildschirm zu lesen ist und trotzdem so wenig wie möglich Datenplatz in Anspruch nimmt.

Auch sollte es sich möglichst nur um eine, maximal zwei Dateien, und nicht um ein ganzes Sammelsurium an Dateien handeln. Daher füge Deine Zeugniskopien zu einer Datei zusammen. Wenn möglich integriere Deinen Lebenslauf in die Zeugnisdatei und stelle ihn vorne an. Die Zeugniskopien sollten möglichst in chronologischer Reihenfolge, das neueste zuerst, das älteste zuletzt, nach dem Lebenslauf in einer PDF-Datei erscheinen. Alternativ ist es möglich, Lebenslauf und Zeugniskopien in zwei PDF-Dateien zu versenden, aber keinesfalls mehr als zwei Dateien, außer das wird ausdrücklich so gefordert. Bitte schau Dir dahingehend die Annonce an, manche Firmen schreiben genau vor in welcher Form die Zeugnisse eingereicht werden sollen. In manchen Annoncen steht sogar es darf nur EINE Datei sein.

Auch machen manche Firmen Vorschriften über die maximale Größe einer solchen Datei. Von einigen Kunden weiß ich, dass manche Firmen die Dateigröße auf 400 Kilobyte beschränken, was ja nun wirklich nicht besonders viel ist. Da kommt es auf eine exquisite Qualität der Scans an. In unserem Geschäft stellen wir professionelle Zeugnisscans für Online Bewerbungen her. Unser Rekord liegt bei 26 gut am Bildschirm lesbaren Zeugnissen in einer weniger als 400 Kilobyte großen PDF-Datei, aber das hängt nicht nur von unserem hochtechnischen Equipment, sondern auch von der Art der Vorlagen ab. Unsere Scans werden mit Profigeräten hergestellt und sind daher gut lesbar bei kleinstmöglicher Dateigröße.

Grundsätzlich sind schwarz-weiß Scans deutlich kleiner als Farbscans und darüberhinaus noch wesentlich besser am Bildschirm lesbar. Gerade in diesem Punkt werden häufig Fehler gemacht. Bei einer schriftlichen Bewerbung macht eine Farbkopie durchaus Eindruck, bei einer Online Bewerbung ist sie in der Regel kontraindiziert. Den Personalchef interessiert nicht die Farbe des Stempels oder des Firmenlogos oder des Kugelschreibers mit dem ein Zeungnis unterzeichnet wurde. Ihn interessiert eine gute Lesbarkeit und schnelle Verarbeitung am Bildschirm.

Also verliere Dich nicht in designerischen Schnörkeln und Schönheitsscans, sondern erstelle eine möglichst kleine PDF-Datei mit schwarz-weißen Scans. Oder mache saubere schwarz-weiß Kopien und lasse sie Dir bei uns einscannen. Bedenke, Fotokopien mußt Du für jede Bewerbung wieder neu machen. Einen guten Scan eines Zeugnisses mußt Du nur einmal machen und kannst ihn lebenslang bei jeder Bewerbung nutzen. Daher spare nicht am falschen Ende und mache exquisite Scans Deiner Zeugnisse.

" " Ihre Dokumente > unser Scanner > unser Scanservice > Ihr USB-Stick " "

Die schriftliche Bewerbung:


Hier hast Du Gelegenheit alle Deine Ideen und designerische Schnörkel einzuarbeiten. Wichtig sind Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien und ein aussagefähiges Anschreiben. Wie Du diese Dokumente präsentierst ist nirgendwo vorgeschrieben. Du kannst also Deine Ideen ganz nach Wunsch umsetzen.

Natürlich möchtest Du einen möglichst guten Eindruck machen um eine Chance zu bekommen in die engere Wahl gezogen zu werden. Wenn Du jetzt wüßtest, was dem Personalchef gefällt, dann würdest Du Deine Bewerbung ganz danach ausrichten. Unglücklicherweise können die wenigsten Bewerber das im Voraus wissen. Dadurch entsteht besonders bei Anfängern eine gewisse Ratlosigkeit und ich werde häufig nach meiner Meinung und Tipps gefragt.

Ich empfehle in solchen Fällen auf die eigene Intuition zu hören. Du bewirbst Dich auf eine Ausschreibung, aber Du weißt im Vorhinein nicht, ob Dir dieser Job tatsächlich Spaß machen wird, ob die Firma, die Kollegen und das Umfeld wirklich zu Dir passen. Was nützt Dir eine Anstellung, bei der Du zwar gutes Geld verdienst, Dich jedoch total unwohl fühlst? Ein beruflicher Erfolg hängt stark von dem Umfeld ab. Und dieses Umfeld kennst Du nicht, wohl aber der Personalchef. Auch er hat ein Interesse daran, eine Person einzustellen, die nicht nur die Aufgabe beherrscht, sondern auch von ihrem Wesen und ihrer Art zur Firma paßt und sich in der Firmenphilosophie zuhause fühlt.

Daher ist es für Dich das Beste, Dich genauso zu präsentieren, wie Du bist und wie Du denkst. Wenn Du gern farbenfroh auftrittst, dann ist eine bunte Bewerbung ein Ausdruck Deiner Gesinnung. Als eher konservativ denkender Mensch wirst Du möglicherweise lieber mit Grauschattierungen arbeiten und vielleicht sogar ein Schwarz/Weiß-Foto einkleben. Stelle Dir auch hier wieder vor, Du seiest der Personalchef und würdest die Bewerbung lesen. Was würde Deinen Augen am besten gefallen? Und genau so schreibst Du Deine schriftliche Bewerbung.

Für die Präsentation Deiner Unterlagen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Manche Leute lassen sich ihre Bewerbung binden, z.B. Spiralbindung oder Leimbindung. Eine Kundin hat sich sogar einen goldenen Prägedruck auf das Bindecover ihrer Bewerbung setzen lassen. So etwas ist auffällig und sticht heraus aus der Masse anderer Bewerbungen. Aber es ist kein Garant dafür, dass die Bewerbung zum Erfolg führt.

Sehr häufig wird auch eine Bewerbungsmappe zur Präsentation der Unterlagen verwendet. Wir haben in unserer Schreibwarenabteilung ein reichhaltiges Sortiment an Bewerbungsmappen in verschiedenen Farben, mit einer oder mehreren Schinen zum Einheften der Unterlagen, mit oder ohne Druck "Bewerbung" auf dem Cover, oder mit diversen anderen Details. Dies ist wohl die am häufigsten verwendete Präsentationsform.

Aber ich habe auch schon erlebt, dass Kunden eine ganz einfache Plastikmappe zum Abheften ihrer Dokumente verwendet haben. Ich fürchte allerdings, das ist wohl etwas zu einfach. Nicht nur gute Zeugnisse prägen den Eindruck, sondern auch die Art, wie sie präsentiert werden.

   
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Das Vorstellungsgespräch:


Wenn Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, dann hast Du es auf einen der ersten Plätze der Bewerber geschafft. Der Personalchef hat Deine Bewerbung positiv aufgenommen und bereits im Kollegenkreis besprochen, insbesondere jedoch mit dem Chef der Abteilung, in der die Stelle vakant ist. Du kannst also davon ausgehen, dass Du sehr wahrscheinlich bei diesem Gespräch die Person kennenlernen wirst, die zukünftig Dein Chef sein wird.

Wie sollst Du Dich jetzt verhalten? Klar, ein Bißchen Lampenfieber hat jeder beim Vorstellungsgespräch. Aber sei nicht unnötig nervös. Je natürlicher Du Dich gibst, desto besser ist der Eindruck. Auch wenn ich normalerweise ein absoluter Gegner von Medikamenten bin, so muß ich zugeben, dass auch ich schon mal Beruhigungsmittel genommen habe. Das birgt natürlich eine große Gefahr, weil solche Mittel bei falscher Dosierung müde machen können und das wird sicher keinen guten Eindruck machen bei einem Vorstellungsgespräch. Falls Du also ein Beruhigungsmittel nehmen möchtest, dann achte genau auf die Dosierung.

Auf jeden Fall solltest Du Deine Kleidung dem Anlaß entsprechend wählen. Auch wenn Du am liebsten Jeans trägst, solltest Du bei diesem Gespräch Businesskleidung anziehen. Natürlich kommt es auch auf die Art des Jobs an auf den Du Dich bewirbst. Bei einer Bewerbung als Fitnesstrainer ist ein sportliches Outfit angebracht, bei einer Bewerbung als Buchhalter eher ein etwas konservativerer Stil.

Auch Deine körperliche Konstitution, ein gesundes Aussehen, dezentes Makeup bei Frauen und dezenter Schmuck sind einem positiven Eindruck förderlich. Ein zarter brauner Taint wirkt gesund. Es kann daher durchaus Sinn machen, ein Sonnenbad zu nehmen oder auf die Sonnenbank zu gehen, aber Vorsicht vor einem Sonnenbrand. Vom Besuch des Friseurs, der Maniküre, einem zarten Parfum und dem Kauf eines geeigneten Kleidungsstücks für Deinen großen Auftritt hast Du eine ganze Bandbreite an Details um die Du Dich im Vorhinein kümmern kannst.

Doch das Wichtigste ist ein Konzept für das Gespräch. Dies ist der Punkt der von den meisten Anfängern unterschätzt wird. Ein Vorstellungsgespräch solltest Du genauso sorgsam vorbereiten wie eine mündliche Prüfung im Examen. Nur wirst Du dies Mal nicht einen umrissenen Lehrstoff als Gesprächsgrundlage haben, sondern Du mußt Dir ein eigenes Konzept entwickeln.

Als erstes solltest Du möglichst viel über die Firma in Erfahrung bringen, bei der Du Dich beworben hast. Hierzu ist das Internet eine hervorragende Informationsquelle, aber auch Zeitungen, Funk und Fernsehen. Ideal wäre es, wenn Du bereits eine Person kennen würdest, die in der Firma arbeitet und Dir etwas darüber berichten kann.

Bei Deiner Recherche wirst Du gewiß auch einige Punkte finden, die Du gerne näher erläutert bekommen möchtest. Das könnte dann ungefähr so klingen: "Ich habe gelesen, dass... Welchen Einfluß wird das auf mein Aufgabengebiet haben?"

Darüber hinaus solltest Du Dir überlegen, was Du gerne über die Firma, Deine zukünftige Tätigkeit, die vertraglichen Grundlagen, Deine Weiterbildung in der Firma, Deine Aufstiegchancen, die Firmenphilosopie, Deinen zukünftigen Arbeitsplatz, Deine Kollegen und sonstige Fragen wissen möchtest.

Mach Dir Notizen und lerne Deine Fragen möglichst auswendig. Den Notizzettel kannst Du bei Dir tragen und notfalls herausholen, doch besser ist es, wenn Du Deine Fragen direkt stellen kannst ohne sie vom Notizzettel abzulesen. Je souveräner Du Dich im Gespräch darstellst, desto besser.

Zur Vorbereitung kannst Du Dir bereits Tage vorher bei einer Meditation den Verlauf des Gesprächs vorstellen. Versuche Dir ein Gefühl von Ruhe, Geborgenheit, familiäres Klima, freundschaftliches Gespräch zu suggerieren. Stelle Dir Deine Gesprächspartner als Deine Freunde vor, die für Dich ein sehr schönes Aufgabengebiet bereithalten und Dir das erläutern wollen. Mit dieser Vorbereitung wirst Du gewiß einen guten Eindruck machen und vielleicht sogar als erste Wahl unter mehreren 100 Bewerbern das Gesprächszimmer hinterher verlassen. Rechne bitte nicht damit, gleich eine Zusage zu bekommen. Aber Du wirst gewiß an einem der folgenden Tage Bescheid bekommen.

vorstellungsgespräch


Was zu einer Bewerbung gehört:


Grundsätzlich zu jeder Bewerbung gehören Dein Bewerbungsfoto, Dein Lebenslauf und Kopien Deiner Zeugnisse. Außerdem solltest Du grundsätzlich ein Anschreiben Deiner Bewerbung beifügen. Doch über diese wichtigen Bestandteile einer Bewerbung hinaus, kann es unter Umständen notwendig sein, einige andere Dinge mitzusenden. Beispielsweise wird häufig gewünscht, dass Du einen Code aus der Annonce, zwecks Zuordnung Deiner Bewerbung, als Betreff ins Anschreiben setzt. Bei einer Online-Bewerbung gehört dieser Code in die Betreffzeile Deiner Mail, bei einer schriftlichen Bewerbung kann es wichtig sein, diesen Code dick und groß auf den Briefumschlag zu schreiben. Alle weiteren möglicherweise gewünschten Schriftstücke oder Erklärungen werden bei Bedarf bereits in der Ausschreibung der Stelle genannt. Daher lies Dir die Stellenausschreibung genau durch und beschaffe alle darin geforderten Unterlagen für Deine Bewerbung.


Das Bewerbungsfoto:


Hier ist deutlich zu sagen: Geh zu einem guten Fotografen, spare nicht am falschen Fleck. Es wäre absolut falsch ein Foto, wohlmöglich nicht einmal mit einer Digitalkamera, sondern mit einem Handy zu machen und in die Bewerbung einzufügen. Natürlich gibt es Studienabgänger die teure Kameras besitzen und gute Fotos machen. Aber wenn es richtig professionell aussehen soll, dann gehört auch die richtige Beleuchtung und der passende Hintergrund, eben echte Studioqualität dazu. Ein Bewerbungsfoto sollte durch und durch professionell wirken und nicht den Eindruck erwecken, der Bewerber versucht auf möglichst billige Weise sein Bewerbungsschreiben zusammenzuschlunzen.


Der Lebenslauf:


Der Lebenslauf gibt Auskunft über die Stationen Deines Lebens in chronologischer Reihenfolge. Er fängt mit Deiner Geburt an und endet mit Deinem derzeitigen Status, z.B. Studium abgeschlossen, oder falls Du bereits einen Arbeitsplatz hast schreibst Du Deinen derzeitigen Arbeitgeber als letzte Station in Deinen Lebenslauf. Viele Leute, die sich in einem festen Angstelltenverhältnis befinden und sich bei einer anderen Firma bewerben, möchten vermeiden, dass sich der Personalchef beim derzeitigen Arbeitgeber erkundigt. In so einem Fall schreibst Du nicht den Namen der Firma bei der Du zur Zeit angestellt bist, sondern eine kleine Beschreibung. In meinem Fall würde das beispielsweise so lauten.: "Derzeit arbeite ich bei einem renommierten Copyshop in Hamburg". Dabei gebe ich zwar Auskunft über meine Tätigkeit, jedoch dürfte es dem Personalchef wohl schwer fallen, Erkundigungen bei meinem Arbeitgeber einzuholen, zumal es deutlich mehr als einen Copyshop in Hamburg gibt.

Ganz besonders wichtig ist die Vollständigkeit des Lebenslaufs, das habe ich von zahlreichen Personalberatern gehört. Es wurde mir gesagt, eine Zeit der Arbeitslosikeit sei keine Schande. Jedoch einen ganz extrem negativen Eindruck macht es, wenn im Lebenslauf Lücken wären. Also falls Du eine Zeit lang im Ausland warst, oder ein Praktikum gemacht hast bei dem Du kein Zeugnis erhalten hast, oder Du einige Monate erwerbslos warst, dann verschweige das auf gar keinen Fall, sondern gib den Zeitraum an und schreibe die Fakten in Deinen Lebenslauf hinein.

Hier habe ich jetzt einen ganz besonderen Tipp für Deinen Lebenslauf. Dieser Tipp hat mir bei meinen damaligen Bewerbungen stehts ein großes Interesse und großen Zuspruch eingebracht. Ein Garant für eine Einstellung Ist dieser Tipp nicht, aber er bringt Dich weit nach vorne in den zahlreichen Bewerbungen, die auf eine ausgeschriebene Stelle eingehen:

Du kennst wahrscheinlich bisher nur den Standard-Lebenslauf in dem Du auf einer, maximal zwei Seiten, kurz und bündig Deinen Werdegang darlegst. Ich habe stattdessen einen langen Lebenslauf geschrieben, mit mehreren Seiten. Über jede Station meines Lebens habe ich mehrere erklärende Sätze geschrieben. Auf der lingen Seite stand dann der Zeitraum in dem ich bei der Firma tätig war, auf der rechten Seite gab ich Auskunft über meine Tätigkeit in der Firma. Somit konnte der Personalchef sich gleich ein Bild davon machen, welche Aufgaben ich bei meinem früheren Arbeitgeber wahrgenommen hatte, Projekte und Betreuung von Fachabteilungen mir unterstanden. Ein Personalchef hat mich sogar gefragt, ob er sich privat eine Kopie meiner Unterlagen machen dürfe, denn das sei einzigartig und er hätte noch nie einen so aussagekräftigen Lebenslauf gesehen. Also kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass diese Art den Lebenslauf anzulegen hervorsticht und Dir zu besonderer Aufmerksamkeit seitens des Empfängers verhelfen wird.


Die Zeugniskopien:


Zeugniskopien sind eigentlich ein "Selbstgänger". Dass in eine Bewerbung auch Zeugniskopien gehören, brauche ich wohl kaum ausführlich zu schreiben. Allerdings sehe ich häufig, dass Kunden bei uns im Laden ziemlich sorglos kopieren. Daher schreibe ich hier mal die wichtigsten Dinge worauf Du bei Zeugniskopien achten solltest.

High-Tech Kopierer: Es gibt viele Kopierer, doch nicht jeder macht wirklich gute Kopien. Natürlich ist die Aussagekraft des Textes eines Zeugnisses die gleiche, egal ob die Kopie brillant oder verschmiert aussieht. Doch "das Auge ißt mit" gilt nicht nur für Lebensmittel. Auch die Qualität einer Kopie prägt den Eindruck einer Bewerbung. Also gib lieber ein paar Cent mehr aus für Deine Kopien und nimm dafür einen hervorragend gepflegten High-Tech Kopierer.

Glasplatte putzen: Auf einem Kopierer werden viele Kopien gemacht und dabei kann auch schnell mal die Glasplatte einschmuddeln. Dafür gibt es bei uns, und gewiß auch in jedem anderen Copyshop, ein Glasputzmittel und einen Wischlappen. Auf jeden Fall solltest Du immer eine Erstkopie machen und die Qualität überprüfen, bevor Du eine ganze Serie Kopien machst.

Original gerade anlegen: Es ist für mich immer wieder verblüffend, dass es Kunden gibt, die ihre Vorlagen schräg oder schief auf den Kopierer legen und davon dann zahlreiche schiefe Kopien machen. Also mach einen solchen Fehler bitte nicht. Du kannst mit etwas Sorgfalt Deine Vorlage perfekt auf der Glasplatte positionieren, den Deckel vorsichtig herunterklappen, damit sich die Vorlage nicht verschiebt, und dann auf den Kopierknopf drücken. Auch hier machst Du erst einmal eine Kopie und überprüfst die Qualität. Wenn alles korrekt ist, dann kannst Du beliebig viele weitere Kopien von der gleichen Vorlage machen und alle werden genauso schön wie die erste Kopie.

Farbe oder Schwarz/Weiß: Bei einer Onlinebewerbung ist Schwarz/Weiß eindeutig die bessere Wahl. Bei einer Bewerbung auf Papier ist es Dir freigestellt, ob Du Deine Zeugnisse in Farbe kopieren willst. Du kannst so viele designerisch wertvolle Schnörkel in Deine Bewerbung einbauen wie Du möchtest. Manche Leute wählen auch edles 100g Papier für ihre Zeugniskopien, oder sogar farbiges Papier auf das sie einfache Text-Zeugnisse kopieren und somit Farbe in ihre Bewerbung hineinbringen.


Das Anschreiben - im Wortlaut auf die Ausschreibung zugeschnitten:


Zu jeder Bewerbung gehört auch ein Anschreiben, sowohl bei schriftlichen Bewerbungen als auch bei einer Online-Bewerbung.

Bitte schreibe keine langen Romane in das Anschreiben. Alles was Du dem Personalchef mitteilen möchtest gehört in die Bewergungsunterlagen. Wenn es einen besonderen Grund gibt, warum Du Dich gerade bei dieser Firma auf diese Ausschreibung bewirbst, dann ist dieser Grund Bestandteil Deiner Bewerbung und sollte daher zu den Bewerbungsunterlagen gehören und nicht zum Anschreiben. Wenn Du in die engere Wahl gezogen wirst, dann gelangen Deine Bewerbungsunterlagen auch in die Fachabteilung und werden von Deinem zukünftigen Chef begutachtet. Das Anschreiben wird in der Regel jedoch nicht weitergegeben. Es steht Dir aber frei, zusätzlich zum Lebenslauf und den Zeugniskopien ein separates Blatt in Deine Bewerbung einzufügen, auf dem Du die besonderen Umstände Deiner Bewerbung, Dein besonderes Interesse an der Firma und der ausgeschriebenen Stelle bekundest.

Im Anschreiben solltest Du alle wichtigen Informationen der Zuordnung Deiner Bewerbung zu einer Annonce oder einer Ausschreibung formulieren. Das könnte dann ungefähr so lauten: "Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Annonce bei Stepstone, mit der Nummer xxx. Ich bewerbe mich auf die Stelle als zzzz in Ihrer Niederlassung in Hamburg."

Das Anschreiben sollte die genaue Adresse beinhalten, die in der Annonce vorgegeben ist. Insbesondere gehört in die Anschrift auch die Abteilung oder Bezeichnung oder Codenummer, die in der Stellenausschreibung steht. Lies die Annonce daher aufmerksam und achte auf solche speziellen Zuordnungen, die Du in Dein Anschreiben einfügen mußt.

Es macht durchaus Sinn, sich im Anschreiben kurz auf markante Stellen in der Ausschreibung zu beziehen. Das könnte dann eventuell so lauten: "Wie in Ihrer Annonce gefordert, bin ich zu Reisetätigkeiten bereit."

Und ganz wichtig: Es gehört eine Unterschrift auf das Anschreiben. Du könntest also mit dem Computer Dein Anschreiben setzen und unten schreiben "Mit freundlichen Grüßen". Darunter setzt Du dann Deine Unterschrift handschriftlich. Nur bei einer Online-Bewerbung schreibst Du mit dem Computer Deinen vollständigen Namen, denn handschriftlich unterschreiben kannst Du in einer eMail nicht.


Überblick über die wichtigsten Abschnitte dieser Infoseite:


Der Ablauf einer Bewerbung

Die Onlinebewerbung

Die schriftliche Bewerbung

Das Vorstellungsgespräch


Was zu einer Bewerbung gehört

Das Bewerbungsfoto

Der Lebenslauf

Die Zeugniskopien

Das Anschreiben im Wortlauf auf die Ausschreibung zugeschnitten






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